Das Rennen um die Spitze des Landkreises Cloppenburg ist eröffnet und es beginnt mit einem politischen Signal, das in dieser Form Seltenheitswert hat. Mit Alexander Baxmann tritt ein Kandidat an, der über Parteigrenzen hinweg getragen wird. Nachdem Amtsinhaber Johann Wimberg bereits angekündigt hat, nicht erneut zu kandidieren, ist der Weg frei für eine Neuaufstellung an der Spitze des Kreises. SPD und FDP gehen diesen Schritt nun gemeinsam und präsentieren mit Alexander Baxmann einen überparteilichen Kandidaten für das Amt des Landrats. 

Der 1989 in Hannover geborene und nun in Emstek lebende Baxmann, Vater von zwei Kindern und bringt umfangreiche nationale wie internationale Erfahrung aus Wirtschaft, Start-up-Szene und Finanzwesen mit. 

Aktuell ist Baxmann Standortmanager des Starthauses Bremerhaven bei der Bremer Aufbaubank. Dort verantwortet er den Aufbau eines regionalen Start-up-Ökosystems, begleitet Unternehmensgründungen und entscheidet hierbei über die Vergabe von Förderkrediten. Zuvor war er unter anderem Co-Founder und Chief Business Development Manager eines SaaS-Unternehmens im Gesundheitsbereich, baute Teams mit auf und begleitete mehrere Finanzierungsrunden. Weitere Stationen führten ihn unter anderem nach Berlin, Potsdam, Shanghai und Nottingham, wo er eigene Unternehmen gründete, und internationale Geschäftserfahrung sammelte. 

Sein Studium absolvierte Baxmann in Göttingen und Nottingham, unter anderem mit Schwerpunkt internationale Wirtschaft sowie China-Studien, ergänzt durch ein Auslandssemester in Shanghai. Neben Deutsch spricht er fließend Englisch sowie fortgeschritten Mandarin. 

„Unser Landkreis ist wirtschaftlich stark, aber die Verwaltung muss endlich wieder zum Motor werden und darf nicht länger als Bremse wahrgenommen werden“, erklärt Baxmann. „Unternehmen und Bürger erwarten zu Recht schnellere Verfahren, moderne Strukturen und eine Verwaltung, die gestaltet statt verwaltet. Dieser Aufgabe möchte ich mich stellen.“ 

Auch politisch wird die Kandidatur als Signal verstanden. Der FDP-Kreisvorsitzende Yilmaz Mutlu betont: „Alexander Baxmann steht für wirtschaftliche Kompetenz, unternehmerisches Denken und frische Perspektiven. Genau das braucht der Landkreis jetzt. Dass wir ihn gemeinsam mit der SPD unterstützen, zeigt, dass es hier um die beste Lösung geht und nicht um Parteigrenzen.“ 

Die SPD-Kreisvorsitzende Christiane Priester ergänzt: „Wir erleben aktuell große Herausforderungen, vom Strukturwandel bis hin zu steigenden Anforderungen an Verwaltung und Infrastruktur. Dafür braucht es neue Impulse. Alexander Baxmann verbindet wirtschaftliche Erfahrung mit sozialem Verantwortungsbewusstsein. Diese Kombination ist genau richtig für unseren Landkreis.“ 

Inhaltlich setzen SPD und FDP bewusst auf einen gemeinsamen Kurs. Kritisiert werden insbesondere langwierige Genehmigungsverfahren, ausbleibende Impulse in der Wirtschaftsförderung sowie kostenintensive Großprojekte ohne ausreichende Steuerung. 

Baxmann formuliert dazu klar: „Wir dürfen unsere finanzielle Stärke nicht durch ineffiziente Prozesse und Fehlplanungen weiter aufs Spiel setzen. Der Landkreis braucht klare Prioritäten, wirtschaftliche Vernunft und den Mut, neue Wege zu gehen.“ 

Neben seiner beruflichen Laufbahn engagiert sich Baxmann auch ehrenamtlich, unter anderem im überparteilichen Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. 

Mit der gemeinsamen Kandidatur von SPD und FDP entsteht erstmals seit vielen Jahren ein ausdrücklich überparteilich getragener Ansatz für die Besetzung des Landratsamtes. 

„Wir wollen frischen Wind ins Kreishaus bringen“, so Baxmann abschließend. 

„Nicht ideologisch, sondern lösungsorientiert. Nicht parteipolitisch getrieben, sondern im Interesse der Menschen und Unternehmen in unserer Region. Damit haben die Menschen am 13. September eine echte Wahl.“